AGB

Ski Arlberg

Allgemeine Geschäftsbedingungen Ski Arlberg Winter 2021/22

  1. Der Beförderungsvertrag wird nur zu den Bedingungen dieser AGB abgeschlossen. Widersprechende Bedingungen werden nicht akzeptiert. Diese AGB, die in der jeweils aktuellen Preisliste enthaltenen Tarifbedingungen, die behördlich genehmigten Beförderungsbedingungen und die Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbandes (FIS-Regeln, siehe unten Punkt 15.) (https://www.skiarlberg.at/de/FIS-Regeln), die Rodelregeln des KfV sowie die Datenschutzerklärung (https://www.skiarlberg.at/de/Datenschutzerklaerung) und die Information zur Verarbeitung personenbezogener Daten sind Bestandteil des Beförderungsvertrages.
    Für „Golden Moments“-Clubmitglieder gelten überdies die Teilnahmebedingungen des „Golden Moments“-Clubs (https://www.skiarlberg.at/de/Ski-Arlberg/Golden-Moments-Club ). Für den Bezug von Gutscheinen und Skipässen im Online-Shop gelten überdies die im jeweiligen Online-Shop kundgemachten Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
    Diese AGB, die in den jeweils aktuellen Preisliste enthaltenen Tarifbedingungen, die Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbandes (FIS), die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Bezug von Gutscheinen und Skipässen im Online-Shop sowie die Teilnahmebedingungen des „Golden Moments“-Clubs, die Datenschutzerklärung und die Information zur Verarbeitung personenbezogener Daten sind im Internet unter www.skiarlberg.at für jedermann zugänglich und liegen überdies bei den Hauptkassen auf. Die Beförderungsbedingungen sind beim Zugang zu den Aufstiegshilfen angeschlagen und liegen ebenfalls bei den Hauptkassen auf. Die zulässige Art der Beförderung von Kindern ist in den Beförderungsbedingungen der einzelnen Aufstiegshilfen geregelt. 
    Mündliche Erklärungen sind nur insofern wirksam, als sie firmenmäßig schriftlich bestätigt werden. Angebote und Angaben in Prospekten, Katalogen, Rundschreiben, Anzeigen, Preislisten, Webpages usw. sind freibleibend und unverbindlich und behält sich Ski Arlberg den Verkauf eines Skipasses vor, insbesondere aus wetter- oder schneetechnischen Gründen, aus betrieblichen Gründen oder in Abhängigkeit von der Auslastung. Eine auch nur teilweise Reduktion des Fahrpreises gibt es dadurch nicht, da die Leistungen nur freibleibend angeboten werden. Straßen, Wege, Steige und dergleichen sowie Spielplätze gehören nicht zu den Anlagen im Sinne des nachfolgenden Punkt 3.. Die Mitglieder des Ski Arlberg sind nicht deren Halter und für deren Zustand nicht verantwortlich.
    Allfällige COVID-19-Schutzmaßnahmen sind jedenfalls zu beachten (siehe dazu insbesondere die Ausführungen unter Punkt 23. „Sonderregelung im Zusammenhang mit COVID-19 Schutzmaßnahmen in der Wintersaison 2021/22“).
     
  2. Mitglieder des Ski Arlberg sind:

    Arlberger Bergbahnen AG, Innsbruck
    Stubner Fremdenverkehrsgesellschaft m.b.H., Innsbruck
    Klostertaler Bergbahnen Ges.m.b.H. & Co.KG, Klösterle
    Auenfeldjet Seilbahn GmbH & Co. KG, Lech am Arlberg
    Bergbahn Lech-Oberlech GmbH & Co. KG, Lech am Arlberg
    Flexenbahn GmbH, Zürs am Arlberg
    Rüfikopf Seilbahn AG, Lech am Arlberg
    Seillifte Oberlech GmbH & Co. KG, Lech am Arlberg
    Seillifte Oberlech, Skilifte Roter Schrofen GmbH & Co. KG, Lech am Arlberg
    Skilifte Lech Ing. Bildstein GmbH, Lech am Arlberg
    Ski Zürs AG, Zürs am Arlberg
    Skilifte Schröcken Strolz GmbH, Schröcken
    Skilifte Warth GmbH & Co KG, Warth
    Lechtaler Bergbahnen GmbH & Co KG, Bach/Holzgau/Warth
    Skilifte Knittel Elbigenalp, Elbigenalp
    Familienskilifte Stanzach, Stanzach
    Skilift Boden, Boden
    Skigebiet Gramais, Gramais
    Skigebiet Häselgehr, Häselgehr
    Skigebiet Kaisers, Kaisers

    Die genauen Daten und Ansprechpartner der Mietglieder der jeweiligen Beförderung bzw des jeweiligen Skigebietes erhalten sie bei jeder Kasse, bei jedem einzelnen Mitgliedsbetrieb oder den Poolverwaltungen Ost (Arlberger Bergbahnen AG, St. Anton am Arlberg) und West (Ski Arlberg, Pool West, Lech-Oberlech-Zürs GesbR, Lech am Arlberg).

  3. Die Mitglieder des Ski Arlberg betreiben ihre jeweiligen Aufstiegshilfen, Skipisten, Skirouten, Rodelbahnen und Funsporteinrichtungen (im Folgenden zusammen als „Anlagen“ bezeichnet) jeweils eigenverantwortlich und rechtlich selbstständig.
    Der Erwerb eines Skipasses (= jede Karte, gleich welcher Art, die zur Benützung einer Aufstiegshilfe berechtigt) für die Anlagen der Mitglieder des Ski Arlberg berechtigt den Erwerber zur Benutzung der von Ski Arlberg umfassten Anlagen. Der konkrete Beförderungsvertrag kommt aber jeweils nur mit jenem Bergbahnunternehmen zustande, deren Anlagen der Vertragspartner gerade benutzt.
    Die allfällige Haftung gegenüber den Vertragspartnern, sei es aufgrund vertraglicher oder gesetzlicher Bestimmungen, für Vorfälle aus bzw. beim Betrieb und der Benützung der Anlagen trifft daher ausschließlich jenes Bergbahnunternehmen, bei dessen Anlagenbenutzung sich der Vorfall ereignet. Eine Haftung der übrigen Bergbahnunternehmen von Ski Arlberg besteht nicht. Das konkrete Bergbahnunternehmen wird jederzeit über Nachfrage genannt. 
    Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen. Das gilt nicht für Personenschäden. Jedenfalls ausgeschlossen sind der Ersatz von Folge- und Vermögensschäden.
    Die jeweiligen Bergbahnunternehmen haften nicht für Schäden, die nicht durch ihr Fehlverhalten entstehen, insbesondere nicht für Schäden durch Fehlverhalten von Anlagenbenützern oder anderer außenstehender Dritter.
     
  4. Die Benützung der Aufstiegshilfen (Seilbahn- und Liftanlagen) setzt den Besitz eines gültigen Skipasses voraus. Der gültige Skipass berechtigt den Inhaber zur Benützung der am Nutzungstag in Betrieb stehenden Anlagen innerhalb der Geltungsdauer nach den Tarif- und Beförderungsbedingungen und diesen AGB.
    Saisonskipässe sind gültig im Zeitraum vom 13.12.2021 bis 24.4.2022 (Saisonzeitraum). Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass es sich bei diesen Anfangs- und Enddaten nicht um Fixtermine handelt und dass die tatsächlichen Anfangs- und Enddaten von der Witterung, den Schneeverhältnissen, behördlich angeordneten, sonstigen unvorhersehbaren Umständen oder betrieblich notwendigen Maßnahmen abhängen können. Bei einem späteren Saisonbeginn oder einem früheren Saisonende besteht kein Anspruch auf Rückvergütung. Ebenso wenig besteht für Saisonkarteninhaber ein Anspruch auf Rückvergütung, wenn innerhalb des Saisonzeitraums zumindest an 80 Tagen Anlagen zur Nutzung zur Verfügung stehen.  
    Saisonskipässe berechtigen zur Nutzung der am Nutzungstag jeweils in Betrieb befindlichen Anlagen an 20 Tagen innerhalb des Saisonzeitraums. Die Mitglieder des Ski Arlberg erklären sich jedoch – bis auf Widerruf – freiwillig dazu bereit, berechtigten Inhabern von Saisonskipässen auch über 20 Tage hinaus die Nutzung der Anlagen zu gestatten.   
    Mehrtagesskipässe sind nur gültig an unmittelbar auf einander folgenden auf der Karte aufgedruckten Tagen. 
    Es gibt keine Verpflichtung, dass sämtliche Anlagen ständig zur Verfügung stehen. Das Angebot an nutzbaren Anlagen kann sich sowohl täglich als auch im Laufe des Tages ändern. Das jeweilige zur Verfügung stehende Angebot ergibt sich (tages)aktuell an den jeweiligen Kassen, an den elektronischen Panoramatafeln, aus den jeweiligen Infokanälen des Skigebietes und bei den jeweiligen Aufstiegshilfen sowie auch aus dem Internet oder der App. Die Einschränkung des Angebots an Anlagen sowie ein eingeschränktes Angebot an Anlagen führen zu keinem Anspruch auf Reduktion oder Rückvergütung des für einen Skipass bezahlten Entgelts. Schadenersatz- und Bereicherungsansprüche des Inhabers eines Skipasses aus diesen Gründen sind ebenfalls ausgeschlossen.

  5. Das Bergbahnunternehmen schuldet dem Besitzer eines gültigen Skipasses dann keine Leistung, wenn die Leistung aus nicht vom Bergbahnunternehmen zu vertretenden Gründen unmöglich oder unzulässig ist oder (einzelne oder alle) Anlagen gesperrt werden oder überfüllt sind. Zu solchen Gründen zählen unter anderem und beispielsweise neben witterungsbedingten Einflüssen (z.B. starker Wind, zu wenig oder zu viel Schnee, usw.) und Lawinengefahr auch Stillstandzeiten wegen Wartungsarbeiten oder technischer Störungen, höherer Gewalt, behördlich vorgeschriebener Stillsetzungen oder Sperren oder auch Stillstandzeiten und Sperren, die zwar nicht behördlich vorgeschrieben sind, aber aus wichtigen Gründen unerlässlich sind, insbesondere um die Gesundheit und körperliche Unversehrtheit aller in Betracht kommenden Personen zu schützen. Eine (auch nur teilweise) Rückvergütung des für einen Skipass bezahlten Entgelts aus solchen Gründen kommt nur in den im Punkt 23. „Sonderregelung im Zusammenhang mit COVID-19 Schutzmaßnahmen in der Wintersaison 2021/22“ unter Punkt 14. bezeichneten Fällen in Betracht. Im Übrigen ist Punkt 4. zu beachten.

  6. Der Skipass ist nicht übertragbar. Der nachträgliche Umtausch gegen einen anderen Skipass und die Änderung der Gültigkeitsdauer sind nicht möglich. Jeder Skipassinhaber ist verpflichtet, den Skipass so zu verwahren, dass Dritte auf den Skipass nicht missbräuchlich zugreifen können.
    Skipässe, die nicht bei den zugelassenen Verkaufsstellen von Ski Arlberg gekauft wurden, verlorene Skipässe sowie Skipässe, die missbräuchlich erworben oder verwendet werden, werden gesperrt.
    Die Beförderung mit Bussen oder anderen Straßenverkehrsmitteln zu bzw. von den Aufstiegshilfen, Skipisten, Skirouten und Funsporteinrichtungen ist nicht Bestandteil des Beförderungsvertrages und vom Entgelt für den Skipass nicht umfasst, sondern erfolgt zu den Bedingungen des jeweiligen Beförderers.
    Fahrausweise für Fußgänger sind nur gültig für die Beförderung ohne die für das Abfahren auf Skiabfahrten geeignete Wintersportausrüstung. Fußgänger dürfen Skiabfahrten nicht betreten. Rodeln ist auf Skiabfahrten nicht gestattet.
    Fallen einzelne Tage einer Mehrtageskarte in verschiedene Saisonzeiten, so wird der exakte Mischpreis verrechnet.

  7. Bei Verkauf eines Skipasses wird eine Depotgebühr (Kaution) für die Chip-Karte, auf der die Gültigkeitsdauer des Skipasses gespeichert ist, in Höhe von € 5.- eingehoben. Der eingehobene Betrag wird bei Rückgabe der unbeschädigten, funktionsfähigen Chip-Karte an den Überbringer ausgefolgt. Eine Überprüfung des Überbringers findet selbst dann nicht statt, wenn ein Überbringer mehrere Chip-Karten zurückgibt. Die Rücknahme von unbeschädigten, funktionsfähigen Chip-Karten erfolgt an den Kassen von Ski Arlberg zu den jeweiligen Öffungszeiten.
    Eine Fehlfunktion eines Skipasses ist umgehend an der nächtsgelegenen Kasse zu melden. Spätere Reklamationen hinsichtlich Funktion und Verrechnung können nicht berücksichtigt werden.

  8. Die Kontrolle der Gültigkeit der Skipässe erfolgt bei den Tal- oder Bergstationen der Aufstiegshilfen, und zwar durch Lesegeräte und/oder durch die Mitarbeiter des Bergbahnunternehmens. Die Weisungen der Mitarbeiter des Bergbahnunternehmens sind zu befolgen; die Lesegeräte sind bestimmungsgemäß zu benützen.
    Die Kontrolle der Gültigkeit der Skipässe kann auch bei jeder Anlage, im Kassenbereich, im Skigebiet oder auf den Parkplätzen erfolgen. Auch hier ist der Skipass den Mitarbeitern des Bergbahnunternehmens oder ausgewiesenen Kontrollorganen über deren Verlangen jederzeit vorzuweisen und sind die Weisungen dieser Kontrollorgane zu befolgen.
    Jede versuchte oder tatsächlich erfolgte missbräuchliche Verwendung des Skipasses sowie die Umgehung der Lesegeräte hat unbeschadet allfälliger strafrechtlicher Konsequenzen den sofortigen entschädigungslosen Entzug des Skipasses, die Einhebung des in den Tarifbedingungen vorgesehenen Beförderungsentgelts sowie der in den Tarifbedingungen festgesetzten Pönale zur Folge.

  9. Beim Kauf eines namensbezogenen Skipasses (personifizierte Arlberg Card) und beim Kauf eines Skipasses bei zugelassenen Verkaufsstellen von Ski Arlberg (z.B. Hotel, Tourismusverband) werden fallweise personenbezogene Daten des Karteninhabers (Vor- und Zuname, Adresse, etc.) und Kreditkarten- bzw. Kontodaten (bei Kauf mittels Kreditkarte) verarbeitet. Weiteres ist aus der Datenschutzerklärung und der Information zur Verarbeitung personenbezogener Daten von Ski Arlberg zu entnehmen.
    Gemeinsam Verantwortliche für die Datenverarbeitung, die hiermit ausdrücklich genehmigt wird, sind die Mitglieder des Ski Arlberg.
    Zweck der Verarbeitung ist die Ausstellung des namensbezogenen Skipasses sowie die Zusendung von Informationen und Werbung über die Anlagen und Produkte von Ski Arlberg.
    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der oben angeführten Daten ist die Erforderlichkeit für die Durchführung vertraglicher Maßnahmen und – soweit es die Zusendung von Informationen und Werbung über die Anlagen und Produkte von Ski Arlberg betrifft - die gesondert erklärte Einwilligung des Karteninhabers. Diese Einwilligung kann der Karteninhaber jederzeit widerrufen, ohne dass die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung berührt wird.
    Die oben angeführten Daten werden an die Mitglieder des Ski Arlberg, die Axess AG und die Pay One GmbH als Zahlungsdienstleister übermittelt. 
    Der Karteninhaber hat nach Maßgabe der datenschutzrechtlichen Bestimmungen das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch und Übertragbarkeit der Daten. Details dazu können aus der Datenschutzerklärung und der Information zur Verarbeitung personenbezogener Daten entnommen werden. Gemeinsam Verantwortliche dieser Datenverarbeitung sind die Mitglieder des Ski Arlberg, die für die Wahrnehmung der zuvor angeführten Betroffenenrechte zuständig sind. Der Karteninhaber kann sich daher zur Ausübung seiner Rechte an diese Verantwortlichen wenden.
    Der Karteninhaber hat das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde in der EU oder der Österreichischen Datenschutzbehörde in Wien zu beschweren, wenn ein Verstoß gegen Datenschutzrecht vermutet wird.
    Beim Passieren einer mit einer Kamera ausgestatteten Zutrittskontrolleinrichtung wird der Karteninhaber fotografiert. Dieses Foto wird durch die Mitarbeiter des Bergbahnunternehmens mit dem Lichtbild des Karteninhabers auf seinem Skipass zu dem Zweck verglichen, um eine missbräuchliche Verwendung des Skipasses zu verhindern. Rechtsgrundlage dieser Verarbeitung sind die überwiegenden berechtigten Interessen des Verantwortlichen, die darin bestehen, diesen Zweck (Identitätsüberprüfung) zu erreichen. Die beim Passieren einer Zutrittskontrolleinrichtung angefertigten Fotos werden eine Woche nach Anfertigung gelöscht, sofern sie nicht in einem anhängigen oder drohenden Rechtsstreit zu Beweiszwecken benötigt werden. Die anderen Daten werden bis zum Ablauf der für den Verantwortlichen geltenden Gewährleistungs-, Schadenersatz-, Verjährungs- und gesetzlichen Aufbewahrungsfristen aufbewahrt; darüber hinaus bis zur Beendigung von allfälligen Rechtsstreitigkeiten, bei denen die Daten als Beweis benötigt werden.

  10. Um eine missbräuchliche Verwendung des Skipasses zu verhindern (Verarbeitungszweck), kann von jedem Skipassinhaber beim erstmaligen Passieren einer mit einer Kamera ausgestatteten Leseeinrichtung ein Referenzfoto angefertigt werden. Die auf dem Referenzfoto abgebildete Person wird von den Mitarbeitern des Bergbahnunternehmens mit derjenigen Person verglichen, welche die mit einer Kamera ausgestattete Leseeinrichtung passiert. Das Referenzfoto wird nach Ablauf der Gültigkeit des Skipasses gelöscht, sofern es nicht in einem anhängigen oder drohenden Rechtsstreit zu Beweiszwecken benötigt wird. In diesem Fall wird es bis zur Beendigung des Rechtsstreites aufbewahrt.
    Gemeinsam Verantwortliche dieser Datenverarbeitung sind die Mitglieder des Ski Arlberg. Rechtsgrundlage dieser Verarbeitung sind die überwiegenden berechtigten Interessen des Verantwortlichen, die darin bestehen, den Verarbeitungszweck zu erreichen. Dem Karteninhaber stehen die in Punkt 9. angeführten Rechte zu. Im Übrigen wird auf die Datenschutzerklärung und die Information zur Verarbeitung personenbezogener Daten von Ski Arlberg verwiesen.

  11. Bei manchen der Anlagen sind Web-Cams installiert. Diese Web-Cams nehmen in Echtzeit und ohne Ton den sie umgebenden Bereich (z.B. die Umgebung einer Bergstation, einen Ausschnitt einer Piste) auf. Die Bilddaten werden in Echtzeit sowohl im Fernsehen als auch auf der Website (www.skiarlberg.at) und der mobilen App von Ski Arlberg sowie auf sämtlichen Onlineportale und Social-Media-Portalen der Mitglieder von Ski Arlberg ausgestrahlt, um den Gästen von Ski Arlberg und Personen, die sich für Ski Arlberg interessieren, einen aktuellen Eindruck von Wetter und Pistenbedingungen zu geben (Verarbeitungszweck).
    Obwohl diese Web-Cams einen eher weiten Aufnahmebereich haben und Personen in den Aufnahmen daher nicht oder nur sehr schwer erkennbar sind, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Web-Cams Bilddaten als personenbezogene Daten erfassen. Wenn und soweit überhaupt personenbezogene Daten verarbeitet werden, bilden die berechtigten Interessen der Verantwortlichen, die darin bestehen, den Verarbeitungszweck zu erreichen, die Rechtsgrundlage dieser Datenverarbeitung und wird durch Abschluss des Beförderungsvertrages hiezu ausdrücklich die Genehmigung erteilt.
    Die Ein- und Ausstiegsbereiche der Anlagen werden von den Verantwortlichen videoüberwacht. Der Zweck der Verarbeitung der Bilddaten aus den Videoüberwachungen besteht in der Überwachung von Orten, die dem Hausrecht der Verantwortlichen unterliegen, oder in der Überwachung der Anlagen, um diese zu steuern oder Störungen zu erkennen. Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser Bilddaten ergibt sich aus dem berechtigten Interesse der Verantwortlichen, das darin besteht, diese Zwecke zu erreichen.
    Die Bilddaten aus den Videoüberwachungen werden für 72 Stunden aufbewahrt, es sei denn, das Ende dieser Frist fiele auf einen Sonntag, gesetzlichen Feiertag, Karfreitag oder den 24. Dezember. In diesem Fall werden die Bilddaten bis zum nächsten Tag, der nicht einer der vorgenannten Tage ist, aufbewahrt. In einem vom Zweck der Videoüberwachung erfassten Anlassfall werden die Bilddaten so lange aufbewahrt, wie dies zu Beweiszwecken erforderlich ist. Im Übrigen wird auf die Datenschutzmitteilung und der dort angeführten Rechte der Karteninhaber in Punkt 9. dieser AGB sowie auf die Datenschutzerklärung und die Information zur Verarbeitung personenbezogener Daten von Ski Arlberg verwiesen.

  12. Bei Verstoß gegen diese AGBs, die Beförderungsbedingungen, bei Missachtung der Sperre von Skiabfahrten (z.B. wegen Lawinengefahr), des Skifahrverbots in Waldbereichen, jagdlichen oder anderen Sperrgebieten oder der FIS-Regeln kann der Ausschluss von der Beförderung erfolgen. In schwerwiegenden Fällen und bei wiederholtem Verstoß kann der ersatzlose Entzug des Skipasses und eine Strafanzeige bei der Behörde erfolgen.
    Im Übrigen ist den Anordnungen der Mitarbeiter der Bergbahnunternehmen des Ski Arlberg sowie der Pistenwacht Folge zu leisten.

  13. Ungeachtet der übrigen Bestimmungen in diesen AGB besteht – mit Ausnahme der Nichtausnützung nach Wintersportunfällen (siehe dazu im folgenden) – weiters auch dann kein Anspruch auf Rückerstattung oder Gutschrift des für den Skipass bezahlten Entgelts oder Verlängerung der Gültigkeit des Skipasses im Ausmaß der nicht erfolgten Ausnutzung, wenn die Beförderung aus Gründen unterbleibt, die in der Person des Karteninhabers gelegen und/oder in seiner Sphäre eingetreten sind und/oder die der Karteninhaber zu vertreten hat.
    Zu den vom Karteninhaber zu vertretenden bzw. in seiner Person bzw. in seiner Sphäre gelegenen Gründen zählen unter anderem und beispielsweise die Nichtausnützung des Skipasses wegen Schlechtwetter, Krankheit, nicht aus Schiunfällen resultierender Verletzung, behördlich angeordneter Quarantäne, behördlich angeordneter Reisebeschränkungen und unvorhergesehener Abreise aber auch die Nichtausnützung des Skipasses oder die Nichtzulassung zu den Anlagen, weil der Karteninhaber allfällige Verpflichtungen einer Verordnung (zB Nachweis einer gültigen Impfung, gültigen Testung oder gültigen Genesung) nicht einhält.
    Verlorene Skipässe werden nicht ersetzt. Der Verlust eines Skipasses (ab 3 Tagen Gültigkeit), dessen Inhaber namentlich erfasst ist (personifizierte Arlberg-Card), kann jedoch bei den Kassen gemeldet werden. Bei Vorlage des Kaufbeleges und Nachweis der Identität (Ausweis) besteht die Möglichkeit, diese Skipässe bei den Zutrittskontrollen zu sperren und eine Ersatzkarte bei Bezahlung einer Bearbeitungsgebühr zu bekommen. Ohne Vorlage des Kaufbeleges und Nachweis der Identität können auch für personifizierte Skipässe keine Ersatzkarten ausgestellt werden.
    Eine Rückvergütung oder Gutschrift des für einen Skipass bezahlten Entgelts ist nur bei Verletzungen aus Wintersportunfällen möglich, die eine weitere Ausnützung des Skipasses verunmöglichen, und nur für Skipässe mit einer Gültigkeitsdauer ab 2 Tagen. Es gibt keine Rückvergütung für Begleitpersonen. Eine Verlängerung der Gültigkeit des Skipasses im Ausmaß der nicht erfolgten Ausnutzung findet nicht statt.
    Die Rückvergütung erfolgt ab der Letztverwendung des Skipasses (frühestens jedoch ab dem ersten Tag nach dem Unfall), sofern der Skipass nach dem Unfall nicht mehr benützt wird. Der Kassabeleg und ein ärztliches Attest eines in den Ski Arlberg-Orten ansässigen Arztes über die Unmöglichkeit der weiteren Ausnützung des Skipasses sind vorzulegen.
    Rückvergütungen erfolgen in Lech bei der Skipasszentrale (Talstation Rüfikopf), in Oberlech bei der Petersbodenbahn, in Zürs bei der Trittkopfbahn, in St. Anton a.A. und Stuben bei den Hauptkassen und in Warth-Schröcken an allen Kassen.

  14. Für das Verhalten der Fahrgäste vor, während und nach der Beförderung gilt:
    a. Die Fahrgäste haben sich so zu verhalten, dass dadurch die Sicherheit des Seilbahnbetriebes und der Fahrgäste nicht gefährdet sowie die Ordnung und der Betriebsablauf nicht gestört werden.

    b. Die Fahrgäste dürfen nur die bestimmungsgemäß der Allgemeinheit oder den Fahrgästen geöffneten Bahnanlagen und Räume in den Stationen betreten.

    c. Das Ein- und Aussteigen ist nur an den hiefür bestimmten Stellen zulässig.

    d. Personen, die beim Ein- und Aussteigen Hilfe wünschen, haben dies dem Stationsbediensteten ausdrücklich bekannt zu geben.

    e. Wird während der Fahrt die Aufstiegshilfe stillgesetzt, so haben sich die Fahrgäste ruhig zu verhalten und die Anordnungen der Seilbahnbediensteten abzuwarten.

    f. Das Heraushalten oder das Abwerfen von Gegenständen während der Fahrt ist untersagt.
    g. Nach Beendigung der Fahrt ist der Ausstiegsbereich in der angezeigten Richtung zügig zu verlassen.

    h. Die Schließbügel der Sessel dürfen bei der Einfahrt in die Stationen nicht vorzeitig geöffnet werden. Die entsprechende Signalisation bei der Einfahrt in die Bergstation ist zu beachten und zu befolgen.

    i. Die für Fahrgäste der Aufstiegshilfe maßgeblichen, in der Regel durch Symbolschilder erkennbar gemachten Verbote, Gebote und Hinweise sind genauestens zu beachten.

    j. Den Anordnungen der Mitarbeiter der Bergbahnunternehmen des Ski Arlberg sowie der Pistenwacht Folge zu leisten.

    k. Die Fahrgäste sind verpflichtet, die jeweils verordneten Maßnahmen der  zuständigen Behörden betreffend die Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 im Hinblick auf die Benützung von Seilbahnen einzuhalten.

    Im Übrigen regeln die bei den einzelnen Aufstiegshilfen kundgemachten Beförderungsbedingungen das Verhalten vor, während und nach der Beförderung. Ein Verstoß gegen diese Verhaltensregeln oder die Beförderungsbedingungen kann auch haftungsrechtliche Folgen und den entschädigungslosen Entzug des Skipasses nach sich ziehen.

  15. Die Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbandes (FIS) und die Rodelregeln des KfV haben uneingeschränkte Gültigkeit. Grobe Verstöße gegen diese Verhaltensregeln oder rücksichtsloses Verhalten berechtigen das Bergbahnunternehmen zum entschädigungslosen Entzug des Skipasses und zum Verbot der weiteren Benützung der Anlagen und können überdies haftungs- und strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.

  16. Das Befahren, Betreten oder Benutzen gesperrter Anlagen ist verboten und strafbar. Das Befahren der Wälder sowie anderer Sperrgebiete ist verboten. Zuwiderhandlungen können den ersatzlosen Entzug des Skipasses sowie haftungs- und strafrechtliche Konsequenzen zur Folge haben (siehe Punkt 12.).

  17. Ab der letzten Kontrollfahrt unmittelbar nach der letzten Bergfahrt sind sämtliche Anlagen, insbesondere auch Skipisten, Skirouten, Rodelbahnen und Winterwanderwege unter anderem wegen der von den Instandhaltungsarbeiten ausgehenden Gefahren (Einsatz von Pistenfahrzeugen, Seilwinden, Schneeerzeugern, Freiliegen von Kabeln und Schläuchen, Arbeiten an Zäunungen und Leiteinrichtungen etc.) gesperrt. Während dieser Sperrzeiten findet keine Gefahrensicherung statt. Anweisungen der Mitarbeiter der Bergbahnunternehmen von Ski Arlberg sowie der Pistenwacht, die im Interesse der Vermeidung von Gefahrenlagen erfolgen, ist uneingeschränkt Folge zu leisten.

  18. Bei Lawinengefahr werden Anlagen, insbesondere auch Skipisten, Skirouten, Rodelbahnen und Winterwanderwege gesperrt und dürfen daher weder befahren noch betreten werden (siehe auch Punkt 12., Punkt 17. und Punkt 18.). Bei und nach Neuschnee finden Lawinensprengungen statt; in dieser Zeit ist das Befahren und Betreten von davon betroffenen Bereichen verboten. Personen, die sich in Gebiete außerhalb der gesicherten und geöffneten Skipisten und Skirouten begeben, haben zur eigenen Sicherheit die erforderlichen Informationen über Lawinensprengungen bei der Betriebsleitung einzuholen.

  19. Der Einsatz von Pistenfahrzeugen auch während des Skibetriebes ist unerlässlich. Von diesen Geräten ist ein entsprechender Sicherheitsabstand einzuhalten; auf Steilhängen darf oberhalb von Pistenfahrzeugen aufgrund allenfalls gespannter Seile gar nicht und unterhalb von Pistenfahrzeugen nur bei Einhaltung eines so ausreichenden Sicherheitsabstandes gequert werden, dass sowohl beim Abrutschen des Pistenfahrzeugs als auch bei einem Sturz des Querenden eine Kollision ausgeschlossen ist. Besonders an unübersichtlichen Stellen, in schmalen Passagen und auf Ziehwegen ist eine solche Fahrweise zu wählen, dass entgegenkommenden Pistenfahrzeugen ausgewichen werden kann.

  20. Bei Skiunfällen ist die exakte Unfallmeldung über die Notrufsäule, bei der nächsten Liftstation oder bei der gekennzeichneten Meldestelle sowie über das Mobiltelefon möglich. Die Telefonnummern für die Pistenrettung sind dem „Infoblock“ des Panoramaprospekts Ski Arlberg zu entnehmen.
    Der Einsatz der Pistenrettung ist kostenpflichtig und für die Bergung und den Transport nach Unfällen ist an den Leistungserbringer ein Bergekostenbeitrag zu leisten, der im Preis des Skipasses nicht enthalten ist. An den Verkaufsstellen von Ski Arlberg kann die Arlberg Safety Card (ASC) erworben werden. Dafür gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die ASC. Vertragspartner des Erwerbers einer ASC sind nicht die Mitglieder des Ski Arlberg. Die Leistungen aus der ASC stehen nur dem Erwerber dieser Karte zu, die Karte bzw die Leistungen sind nicht übertragbar. Im Anlassfall ist die ASC den Einsatzkräften am Unfallort unaufgefordert vorzuweisen.

  21. Die Skiabfahrten sind wie folgt eingeteilt:

    a.) Skipisten: Diese sind markiert, nach Möglichkeit präpariert, kontrolliert und vor atypischen alpinen Gefahren, insbesondere vor Lawinengefahr, gesichert. Der Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Skipiste ist wie folgt kenntlich gemacht:

    „blau“   leicht
    „rot“   mittel
    „schwarz“   schwer

    b.) Skirouten: Diese sind markiert und vor Lawinengefahren gesichert, werden aber nur fallweise präpariert und nicht kontrolliert. Die jeweilige Skiroute ist wie folgt kenntlich gekennzeichnet:

    „rot“   Skiroute
    „schwarz-rot“   Skiroute extrem

  22. Der vereinbarte Erfüllungsort aus diesem Vertragsverhältnis ist der Ort, an dem das jeweilige Mitglied des Ski Arlberg seine Beförderungsleistungen erbringt. Auf Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist ausschließlich materielles österreichisches Recht unter Ausschluss der Kollisionsnormen und des UN-Kaufrechtes anzuwenden. Authentische Vertragssprache ist die deutsche Sprache.
    Ski Arlberg und die Mitglieder des Ski Arlberg haben sich keinem alternativen Streitbeilegungsverfahren unterworfen und nehmen an solchen Verfahren nicht teil.

  23. Sonderregelung im Zusammenhang mit COVID-19 Schutzmaßnahmen in der Wintersaison 2021/22:

    In der Wintersaison 2021/22 gelten zusätzlich bzw. neben den oben angeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen folgende Sonderregelungen:

  1. Die Fahrgäste haben sich selbst über den Inhalt der jeweils gültigen Bestimmungen betreffend die Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 im Hinblick auf die Benutzung von Seilbahnen, insbesondere etwa auch hinsichtlich der für eine Benutzung von Seilbahnen erforderlichen Nachweise über das Vorliegen einer geringen epidemiologischen Gefahr in Kenntnis zu setzen, diese Bestimmungen einzuhalten und zu befolgen und – sollte die Nichteinhaltung der bezüglichen Bestimmungen dazu führen, dass ein Skipass nicht, nicht mehr oder nicht vollständig genutzt werden kann - keinen Anspruch auf Rückerstattung oder Gutschrift des für den Skipass bezahlten Entgelts. Im Übrigen können Fahrgäste, die diese Bestimmungen nicht einhalten, von der Beförderung ausgeschlossen werden.  

  2. Gemäß den derzeit geltenden Bestimmungen müssen die Fahrgäste beim Einlass zu Seilbahnen über einen aktuell gültigen, in lateinischer Schrift in deutscher oder englischer Sprache verfassten oder in Form eines Zertifikats gem. § 4b Abs. 1 des Epidemiegesetzes idgF. erstellten Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr entsprechend der jeweils geltenden Fassung der COVID-19-Not-, Maßnahmen- bzw. Schutzverordnungen (im Folgenden auch kurz: Nachweis) verfügen und diesen vorweisen. 
    Davon ausgenommen sind derzeit Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr.

  3. Als Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr im Sinne der COVID-19-Not-, Maßnahmen- bzw. Schutzverordnungen (im Folgenden kurz: Verordnung) in der derzeit geltenden Fassung gilt ein sogenannter 2G-Nachweis, sohin der gültige  Nachweis über die mit einem in Österreich zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte Impfung gemäß § 2 Abs.2 Ziff. 1 der Verordnung oder ein gültiger Genesungsnachweis gemäß § 2 Abs. 2 Ziff. 2 der Verordnung. Als Impfnachweis gelten das EU-konforme Impfzertifikat, der gelbe Impfpass sowie ein Ausdruck bzw. ein PDF (z.B. am Handy) der Daten aus dem e-Impfpass. Hinsichtlich Personen, die der allgemeinen Schulpflicht in Österreich gemäß Schulpflichtgesetz 1985 unterliegen, ist der gültige Corona-Testpass (Ninja-Pass) gemäß COVID-19 Schulverordnung dem 2G-Nachweis gleichgestellt. 
    Impfnachweise und Genesungsnachweise (sowie der Ninja Pass) haben eine jeweils unterschiedliche Geltungsdauer, die sich aus dem am Nachweis vermerkten Datum der (Zweit-)Impfung bzw. der Genesung (bzw. beim Ninja-Pass: der Testung) sowie aus der vom Gesetzgeber normierten Gültigkeitsdauer ergibt.

  4. Aus einer grundsätzlich jederzeit möglichen Änderung der derzeit geltenden Bestimmungen kann sich ergeben, dass die Gültigkeitsdauer aller oder einzelner der in Punkt 3. angeführten Nachweise geändert wird oder einzelne der in Punkt 3. angeführten Nachweise überhaupt nicht mehr zum Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr im Sinne des Punktes 2. genügen oder ein weiterer Nachweis für den Einlass zu den Seilbahnen als erforderlich verordnet wird. Es fällt ausschließlich in die Verantwortung des Fahrgastes sich über derartige Änderungen in Kenntnis zu setzen, die geänderten Bestimmungen einzuhalten und zu befolgen.      

  5. Zur Kontrolle des Vorliegens der jeweils erforderlichen Nachweise einer geringen epidemiologischen Gefahr (siehe Punkt 2.) kann Ski Arlberg bereits beim Verkauf von Skipässen die Vorlage der erforderlichen Nachweise (inklusive der Identitätsfeststellung) verlangen und den Verkauf von Skipässen verweigern, sollte der erforderliche Nachweis nicht vorgelegt werden, bzw. die Gültigkeitsdauer von Skipässen mit der Gültigkeitsdauer der vorgelegten Nachweise gemäß den jeweils geltenden Bestimmungen beschränken. 
    Skipässe können auch bereits anlässlich des Verkaufs so programmiert werden, dass sie nur für den Zeitraum der Gültigkeit des Nachweises freigeschaltet sind (bzw. nur bis zum Ende der Gültigkeitsdauer des Nachweises zur Nutzung zur Verfügung stehen). 
    Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer des Nachweises oder wenn der Nachweis aufgrund einer Änderung der Bestimmungen nicht mehr gültig ist, darf der Skipass nicht mehr verwendet werden, bis der Fahrgast einen neuen, jeweils aktuell gültigen Nachweis vorgelegt hat. Die aufgrund dieser Vorlage erfolgte (Wieder-)Freischaltung des Skipasses erfolgt neuerlich höchstens für den Zeitraum der Gültigkeit dieses Nachweises. 

  6. Es obliegt ausschließlich dem Fahrgast, sich rechtzeitig um die allenfalls aktuell erforderliche Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr entsprechend der jeweils geltenden Fassung der Bestimmungen oder der hierzu ergangenen Änderungen zu kümmern und damit sicherzustellen, dass sein Skipass im Gültigkeitszeitraum nutzbar bleibt. Dies gilt insbesondere auch für den Fall, dass die ursprüngliche oder aufgrund einer Änderung der geltenden Bestimmungen neu geregelte Gültigkeitsdauer des Nachweises abläuft oder aufgrund einer Änderung der geltenden Bestimmungen der ursprünglich vorgelegte Nachweis überhaupt nicht mehr geeignet ist, um zum Einlass im Sinne des Punktes 2. zu berechtigen.  

  7. Für Skipässe, die aufgrund des Ablaufs der ursprünglichen oder der aufgrund einer Änderung der geltenden Bestimmungen neu geregelten Gültigkeit des Nachweises oder deshalb gesperrt werden, weil der vorgelegte Nachweis aufgrund einer Änderung der geltenden Bestimmungen nicht mehr zum Einlass im Sinne des Punktes 2. berechtigt oder weil die Einwilligung zur Speicherung (siehe Punkt 8.) widerrufen wurde, sowie für Skipässe, die aufgrund der Nichtvorlage oder der nicht rechtzeitigen Vorlage eines gültigen Nachweises gemäß der geltenden Bestimmungen durch den Fahrgast nicht (wieder) freigeschaltet werden, steht daher keine, auch keine anteilige Rückvergütung zu.

  8. Zu dem in Punkt 5. genannten Zweck können das sich aus dem vorgelegten Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr ergebende Enddatum der Gültigkeit des Nachweises und die zur Berechnung dieses Enddatums erforderlichen Daten des Nachweises gespeichert werden. Der Erwerber des Skipasses wird auf diesen Umstand ausdrücklich hingewiesen und erteilt mit dem Erwerb des so programmierten Skipasses seine ausdrückliche Einwilligung hierzu.  

  9. Der Fahrgast ist verpflichtet, den jeweils aktuell gültigen Nachweis für die Dauer seines Aufenthalts im Skigebiet bereit zu halten und diesen Nachweis inklusive eines geeigneten Identitätsnachweises den Mitarbeitern des Bergbahnunternehmens (und den Exekutivorganen) über deren Verlangen vorzuweisen. Das Bergbahnunternehmen ist berechtigt, das Vorliegen dieses Nachweises jederzeit zu überprüfen. 

  10. Wird der jeweils aktuell gültige Nachweis (inklusive eines geeigneten Identitätsnachweises) trotz Aufforderung nicht vorgewiesen, so ist das Bergbahnunternehmen berechtigt, einen bereits ausgegebenen Skipass zu sperren und die Benutzung der Aufstiegshilfen und Skiabfahrten zu untersagen.

  11. Die Fahrgäste sind verpflichtet, sämtliche jeweils verordneten Maßnahmen der zuständigen Behörden betreffend die Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 im Hinblick auf die Benützung von Seilbahnen (insbesondere etwa betreffend 2G-Nachweis, eine allenfalls bestehende Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske und die Einhaltung von Abstandsregeln etc.) einzuhalten.

  12. Die an den Kassen, Zu- und Abgängen zu den Anlagen, im Internet und im Infokanal kundgemachten Verhaltensanordnungen zum Schutz vor der Verbreitung von COVID-19 sind einzuhalten. 

  13. Ein Verstoß gegen Covid-19-Schutzmaßnahmen, ein Verstoß gegen die   Verhaltens- und Schutzanordnungen gemäß Punkt 12. sowie ein Verstoß gegen die Verpflichtung zur Vorlage eines jeweils aktuell erforderlichen, gültigen Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr  entsprechend der jeweils geltenden Fassung der Bestimmungen (inklusive eines geeigneten Identitätsnachweises) berechtigen das Bergbahnunternehmen, einen bereits ausgegebenen Skipass zu sperren und die Benutzung der Anlagen zu untersagen. Ein Anspruch auf gänzliche oder auch nur teilweise Rückvergütung des für den Skipass bezahlten Entgelts besteht diesfalls nicht. 

  14. Sonderreglung betreffend die Rückvergütung von Mehrtages- und Saisonskipässe in der Wintersaison 2021/22: Nur wenn aufgrund der COVID-19-Pandemie sämtliche Anlagen des Ski Arlberg behördlich oder mit Rücksicht auf die Gesundheit gesperrt werden, erhält der Besitzer eines Mehrtages- oder Saisonskipasses eine Rückvergütung wie folgt: 

    a) Mehrtagesskipass:

    Die Rückvergütung erfolgt für jene Tage, an denen sämtliche Anlagen am Ski Arlberg aufgrund der COVID-19-Pandemie behördlich oder mit Rücksicht auf die Gesundheit gesperrt sind (im Folgenden kurz „Sperrtage“) und an denen gleichzeitig der Mehrtagesskipass im Sinne der oben, Punkt 5. erfolgten Ausführungen freigeschaltet war. Maßgeblich sind jeweils die in den Gültigkeitszeitraum des Mehrtagesskipasses fallenden Sperrtage, an denen gleichzeitig der Skipass freigeschaltet war. Ein Tag, an dem Anlagen auch nur teilweise geöffnet sind, gilt zur Gänze als Öffnungstag.
    Der Anspruch auf Rückvergütung kann frühestens nach Ablauf der Gültigkeit des Mehrtagesskipasses gestellt werden. Eine Rückvergütung ist nur bei Vorlage des Originalskipasses möglich. Der Anspruch ist bis spätestens 6 Monate nach dem Ende der jeweiligen Wintersaison zu stellen. Nach Ablauf dieses Termins erlischt der Anspruch.

    b) Saisonkarten:

    Wurde die Saisonkarte an mehr als 20 Tagen genutzt, gebührt keine Rückvergütung.
    Wurde die Saisonkarte an weniger als 20 Tagen genutzt, errechnet sich die Höhe der Rückvergütung nach der Anzahl der Sperrtage (ein "Sperrtag ist ein Tag, an dem sämtliche Anlagen am Ski Arlberg aufgrund der COVID-19-Pandemie behördlich oder mit Rücksicht auf die Gesundheit gesperrt sind), an denen gleichzeitig der Saisonskipass im Sinne der oben, Punkt 5. erfolgten Ausführungen freigeschaltet war, wie folgt:

    Bis zu 15 Sperrtagen                     keine Rückvergütung
    16 bis 45 Sperrtage                  10 % des Kaufpreises
    46 bis 55 Sperrtage                  20 % des Kaufpreises
    56 bis 65 Sperrtage                  30 % des Kaufpreises
    66 bis 75 Sperrtage                  40 % des Kaufpreises
    76 bis 95 Sperrtage                  50 % des Kaufpreises
    96 bis 110 Sperrtage                60 % des Kaufpreises
    ab 111 Sperrtage                      70 % des Kaufpreises

    Maßgeblich sind jeweils die in der Wintersaison angefallenen Sperrtage (ein „Sperrtag“ ist ein Tag, an dem sämtliche Anlagen am Ski Arlberg aufgrund der COVID-19-Pandemie behördlich oder mit Rücksicht auf die Gesundheit gesperrt sind), an denen gleichzeitig der Saisonskipass freigeschaltet war. Ein Tag, an dem Anlagen auch nur teilweise geöffnet sind, gilt nicht als Sperrtag. Der Anspruch auf Rückvergütung kann frühestens nach dem Ende der Wintersaison gestellt werden; zur Ermittlung der Höhe der Rückvergütung wird die Anzahl der in der Wintersaison angefallenen Sperrtage, an denen gleichzeitig der Saisonskipass freigeschaltet war,  addiert. Eine Rückvergütung ist nur bei Vorlage des Originalskipasses möglich.

    Der Anspruch ist bis spätestens 6 Monate nach dem Ende der Wintersaison 21/22 zu stellen. Nach Ablauf dieses Termins erlischt der Anspruch.